Gastbeitrag: Zitronentarte mit Baiser by Baby Rock my Day

Die liebe Rebecca von Baby Rock my Day präsentiert euch heute eine himmlische Zitronentarte mit Baiser. Sieht sie nicht traumhaft schön aus? Auch wenn Rebecca etwas unzufrieden mit ihren Baiser-Tupfer ist, war ich von der ersten Minute an begeistert von diesem Gastbeitrag. Die Bilder schreien nur so nach Sommer und machen definitiv Lust, direkt bei Rebecca auf dem Blog vorbeizuschauen. Kennengelernt haben wir uns übrigens auf einem Event bei Rossmann. Wir hatten an diesem Tag viele gute Gespräche und jede Menge Spaß. Und jetzt Spot an für deine „Sommer-Tarte“, liebe Rebecca:


Hallo, mein Name ist Rebecca und ich bin Bloggerin bei Baby Rock my Day. Bei mir dreht sich alles um Cakes, Cookies & Cocktails. Ich backe also heute für Graziellas Blog-Geburtstag und natürlich habe ich da etwas Süßes für euch dabei. Übrigens habe ich Graziella auch schon im echten Leben getroffen, denn auch ich finde es immer toll, wenn man den Menschen hinter dem Blog kennen lernt. Deshalb freue ich mich natürlich auch riesig, dass ich heute bei ihr zur Gast sein darf! Mitgebracht habe ich übrigens eine Zitronentarte mit Baiser.

Zitronentarte

Zutaten:

3 Eier (getrennt)
225 g Mehl
125 g kalte Butter
80 g Puderzucker
1 Glas Lemon Curd
100 g Zucker

Zubereitung:

Butter in kleine Stücken schneiden und mit dem Puderzucker und dem Mehl vermengen. Eier trennen und die 3 Eigelbe hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig zu trocken sein sollte, ggf. bis zu einem EL kaltes Wasser hinzufügen. Den Teig anschließend in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. Jetzt die Tarteform fetten. Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und anschließend in die Form einpassen. Alles was zu viel ist abschneiden.

Den Boden mit einer Gabel einstechen und anschließend noch mal für 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180° C vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit Backpapier abdecken und dieses mit Backerbsen zum Blindbacken belegen. Für 15 Minuten backen, dann das Backpapier und die Backerbsen entfernen und bei 140° C für 10 Minuten weiterbacken.

Anschließend ca. 300 g Lemon-Curd auf der Tarte verteilen und für 10 Minuten das Ganze zurück in den Ofen. In der Zwischenzeit schlagt ihr das Eiweiß mit dem Zucker über dem Wasserbad mit einem Schneebesen solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach die Masse in eine große Schüssel füllen und mit dem Mixer zu Eischnee aufschlagen. Tarte aus dem Ofen holen, Eischnee in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf die Tarte spritzen. Und jetzt wieder für 10 Minuten in den Ofen.

Die Zitronentarte danach gut auskühlen lassen und im Kühlschrank bis zum Verzehr aufbewahren. Wie man sieht, habe ich etwas geschlampt und meine Tupfen sind etwas suboptimal geworden, da ist also noch Luft nach oben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und Aufessen!

Zitronentarte
Zitronentarte
Zitronentarte

Gastbeitrag: Blaubeer-Muffins by Wunderbrunnen

Meine Lieben, auch in diesem Jahr gibt es anlässlich meines Blog-Geburtstages wieder tolle Gastbeiträge von lieben Menschen, denen ich in den letzten Jahren begegnet bin und die mich sehr inspiriert haben. Den Anfang macht ein ganz besonderer Mensch. Denn die liebe Alena von Wunderbrunnen kenne ich nun seit fast drei Jahren und sie war bisher bei jeder meiner Geburtstagssausen dabei, daher durfte sie auch in diesem Jahr natürlich nicht fehlen! Ich liebe ihren Blog einfach und erfreue mich gern an ihren Fotos und ausgefallenen Rezepten. Alena und mich verbindet mittlerweile eine sehr gute Freundschaft, die ich so nicht mehr missen möchte. Aus Bekannten, sind wir irgendwann Blogger-Freundinnen geworden und daraus ist nun das entstanden, was ich als meinen engsten Freundeskreis bezeichne. Ja Alena (und natürlich Mr. Wunderbrunnen), ihr gehört zu unserem engsten Freunden und wir sind sehr froh darüber. Daher freue ich mich umso mehr, dass du mir diese so hübschen Blaubeer-Muffins mitgebracht hast und übergebe dir nun das Zepter:


„Happy birthday to yooouuu, happy birthday to yooouuu – ja, habt ihr jetzt alle einen Ohrwurm? Gut ? Zum Geburtstag muss es einfach ein Ständchen geben! Ich darf mich kurz vorstellen: Ich bin Alena, leidenschaftliche Hobby-Fotografin und absolut kein Gesangs-Talent. Deshalb darf mein Ständchen gerne virtuell sein ? ich blogge seit etwas über zwei Jahren auf Wunderbrunnen und liebe es wie am ersten Tag! Wer mir und Graziella schon länger folgt, weiß, dass es meinem Blog ohne sie vielleicht gar nicht gäbe. Ich habe nämlich immer gedacht, dass das ganz arg kompliziert wäre und so richtig getraut hatte ich mich auch nicht. Dann lernte ich Graziella kennen. Sie und Herr Wunderbrunnen waren Kollegen und wir stellten schnell fest, dass wir uns unglaublich gut verstehen. Und dann gab sie mir einen (oder auch mehrere) Anstupser – so entstand mein Blog ?

Wahnsinn, jetzt gibt es Graziellas Foodblog nun schon ganze drei Jahre. Irgendwie kommt es mir schon viel länger vor – kein Wunder, wenn man bedenkt, was sie in der Zeit alles gemeistert und auf die Beine gestellt hat! Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor dir, liebe Graziella. Du bist großartig, hast Wundervolles erreicht und ich bin mir ganz sicher, dass du noch längst nicht fertig bist ? also – mach weiter so! Mein Beitrag für die Geburtstags-Kaffee-Tafel sind Blaubeer-Muffins. Ich habe sie mal etwas anders zubereitet, die Blaubeeren werden vorher kurz aufgekocht und angedickt und kommen dann als Schicht zwischen die Teige. Funktioniert sowohl als Muffin als auch als Kastenkuchen! Zitrone ist auch im Teig, dann Blaubeere und Zitrone passt super zusammen, wie ich finde. Also, schnappt euch ein paar Blaubeer-Muffins und los geht’s!“

Gastbeitrag: Blaubeer-Muffins by Wunderbrunnen

Zutaten:
120 g Butter
120 g Zucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone in Bio-Qualität
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt
125 ml Milch
2 EL Schmand
210 g Mehl
ein halbes Päckchen Backpulver
Prise Salz
120 g Blaubeeren

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis er sich in der Masse auflöst. Dann die Eier, das Salz, die Vanille und den Zitronenabrieb zugeben und genauso verfahren.

Die Milch und den Schmand zu einer glatten Masse verrühren. Mehl und Backpulver vermengen, dann abwechseln mit der Milch zum Teig geben und verrühren, bis es sich gerade so verbunden hat.

Die Blaubeeren in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Mit etwa 1 EL Stärke abbinden (Stärke vorher in Wasser auflösen). Nun eine Muffinform mit Förmchen bestücken und in jede Form etwa einen Esslöffel Teig geben – so, dass der Boden bedeckt ist. Dann darauf die Blaubeer-Soße verteilen. Darauf den restlichen Teig verteilen. Im Ofen bei 175 Grad etwa 20 Minuten backen – guckt vorher ruhig schon mal nach den Muffins und macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe.

Wer mag, kann noch aus dem Saft der Zitrone und Puderzucker einen Guss rühren und auf den Blaubeer-Muffins verteilen. Guten Appetit!

Gastbeitrag: Blaubeer-Muffins by Wunderbrunnen
Gastbeitrag: Blaubeer-Muffins by Wunderbrunnen
Gastbeitrag: Blaubeer-Muffins by Wunderbrunnen

„Im Laufe der Zeit hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt. Zahlreiche Siedler-Spiele-Abende, leckeres Essen, gemeinsame Ausflüge – selbst zwei Umzüge konnten dieser Freundschaft bislang etwas anhaben. So freut man sich bei jedem Wiedersehen umso mehr. Im Juni ist es endlich wieder soweit und ich kann es kaum erwarten!

Liebe Graziella, ich bin froh, dass es dich und deinen Blog gibt und dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei sein durfte – mach weiter so und bleib so ein wunderbarer Mensch!

Einen Food Blog erstellen – Gedanken und Tipps

Hier geht es nach den technischen Tipps darum, warum man einen Food Blog erstellt und wie man ihn inhaltlich gestalten kann. Man muss nicht schon jahrelang Blogs lesen, um Food Blogger zu werden. Mein eigener Weg war auch nicht so geradlinig, wie du hier in meiner kleinen Vorstellung lesen kann:

Es interessiert mich nicht, was andere Leute im Urlaub machen, solange ich sie nicht kenne; was es bei ihnen zum Essen gibt und welche Bücher sie faszinieren. All die Themen in Blogs, die aus Nichtigkeiten bestehen. So habe ich zumindest noch vor ein, zwei Jahren gedacht ;-). Heute interessieren mich Nichtigkeiten zwar noch immer nicht. Aber ich sitze inzwischen fast jeden Abend selbst am Computer, um interessante Blogs zu besuchen oder hier an meinem eigenen Blog zu arbeiten, ich fotografiere an den Wochenenden Kekse und Kuchen, schreibe Rezensionen und entwickle Rezepte.

Ich, die Blogs lange Zeit für überflüssig und Blogger für seltsam gehalten hat, finde heute: Es lohnt sich definitiv, in diese Welt einzutauchen! In den vergangenen Monaten habe ich nämlich gemerkt, dass viele Blogs wunderbare Inspirationsquellen, dass viele Blogger tolle Experten oder gute Unterhalter sind. Für alle, die ebenfalls einsteigen wollen, hier ein subjektives (Food-)Blogrezept in vier Schritten.

1. Warum bloggen? Die Vorbereitungen fürs Backen

Wer bloggen will, sollte wissen, warum. Viel Geld zu verdienen oder bessere Chancen bei der nächsten Bewerbung zu haben, sind jedenfalls keine optimalen Ziele – zumindest für den Anfang nicht. Nur wer wirklich Spaß an einem Thema hat, wird auch bei Stress weiter bloggen. Ich blogge, weil ich damit zwei meiner Leidenschaften perfekt verbinden kann: Schreiben und Backen. Ich lerne interessante Menschen kennen, die dasselbe Hobby haben wie ich, knüpfe berufliche Kontakte, bekomme Feedback, kann Fragen stellen und Antworten geben. Und erfahre nebenbei eine Menge über Technik und Fotografie.

Pesto-Blume Rezept

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Zwei kleine Warnungen: Ein Blog kostet Zeit. Und er lebt auch von der Subjektivität seiner Einträge. Auch wer im Alltag nicht zur Selbstdarstellung neigt, wird zumindest einen Teil seiner Persönlichkeit öffentlich machen. Ich erinnere mich gut dran, dass ich die Idee meiner „Glücksbäckerei“ kurzzeitig verworfen hatte, als ich erfahren habe, dass ein Blog ein Impressum mit Namen und Adresse braucht…

2. Welche Domain und Software? Die Wahl der richtigen Backform

Der erste Eindruck zählt – und zwar in Form einer aussagekräftigen Domain inklusive passender Optik. Für mich war die Wahl meiner URL leicht: Backen macht (mich) glücklich! Technische Fragen machen mich allerdings weniger glücklich. Und so habe ich mich für die Software WordPress entschieden, die man leicht bedienen kann, und den Großbereich Technik größtenteils outgesourced – an meinem Mann :-). Insofern ist backenmachtgluecklich.de auch ein schönes Gemeinschaftsprojekt. Alle technischen Tipps von Jan rund um die Themen Domain, Hoster und Layout kannst du hier nachlesen.

Mir gefallen Blogs, deren Optik zum Inhalt passt, deren Texte und Fotos einen ganz persönlichen Stil aufweisen. Wer über Autos bloggt, braucht natürlich ein anderes Design als mein Backblog mit seinen verspielten Schriftarten und Pastellfarben.

3. Welche Inhalte und Bilder? Das Zubereiten und Verfeinern des Teigs

Es gibt Millionen von Rezepten im Internet. Wer meinen Blog besucht, möchte aber vielleicht genau mein Rezept für Brownies. Ich will nicht nur Anleitungen posten, sondern Geschichten, und lege damit einen anderen Schwerpunkt als Rezeptdatenbanken, Seiten wie „Chefkoch“ oder Communities wie „Küchenplausch“, mit denen ich ohnehin niemals konkurrieren könnte. Blogger brauchen eine Nische und „unique content“, wie es so schön heißt: Posts, die man so nicht auch anderswo findet. Und ich schreibe eben in meinem ganz eigenen Stil über tolle Rezepte und interessante Bücher, Menschen und Experimente, Zubehör und Trends; dafür habe ich zuvor Interviews geführt und gebacken, gelesen und getestet. Manchmal bieten mir Firmen inzwischen Produkte für Rezensionen an – ein schöner Nebeneffekt des Bloggens. Meine Meinung gibt´s damit natürlich nicht zu kaufen.

Während mir Schreiben leicht fällt, brauche ich für Fotos ehrlich gesagt oft noch Stunden. Aber das Auge isst eben mit: Blogs, in denen es um Architektur, Do-it-yourself oder eben Backen geht, brauchen ansprechende Bilder. Ich bin leider keine Fotografin….und schon gar keine Foodfotografin. Wer schon einmal versucht hat, einen schnöden Rührkuchen hübsch zu fotografieren, und bei den ersten 50 Bildern Schweißausbrüche bekommen hat, weiß wie ansprichsvoll Essen-Knipsen sein kann ;-).

4. Was beachten und beherzigen? Das Essen und (hoffentlich) Genießen

Irgendwann möchte jeder Blogger wissen, wie sein Inhalt ankommt. Über spezielle Tools kann ich sehen, wie viele Menschen meinen Blog besuchen, was sie lesen wollen und wie gut Google meine Seite findet. Da ich mir niemanden leisten kann und will, der professionell Suchmaschinen-Optimierung macht, versuche ich vor allem durch Inhalt zu punkten. Dafür brauchen Blogger Ausdauer, die mir manchmal defintiv fehlt… Zwei oder drei Wochen nach dem Start der „Glücksbäckerei“ war ich mir sicher, Google werde mich für immer verschmähen, weil mein Blog einfach nicht in den Trefferlisten auftauchte. Aber letztlich mag vielleicht selbst eine Maschine wie Google gute Texte und Bilder…

Wenn ich abends nicht direkt an meiner Seite arbeite, bin ich auf Facebook unterwegs oder besuche andere Blogs. Ich freue mich riesig über jeden Besucher, der auf meinen Backblog kommt. Bloggen mit allem, was dazugehört, macht irgendwie ein bisschen süchtig. Man muss schon darauf achten, noch Raum und Zeit für andere Dinge zu lassen. Es ist eben wie mit einem richtig leckeren Kuchen. Zuviel davon, und schon wird einem schlecht…